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Karriere in ... Russland "Meine Tochter kennt den Botschafter"

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skimo
завсегдатай30.07.10 16:26
skimo
30.07.10 16:26 
Эх, наткнулась на статейку, которая показалась интересной. Думаю, может кому еще будет интересно почитать. Так как я не работала никогда в России, а только наслышана об особенностях приёма на работу и стиля самой работы, то сказать, правдиво ли написано или нет, не могу. Но некоторые вещи мне кажутся ну очень правдоподобными. Особенно понравились следущие цитаты:
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Deutsche Mitarbeiter machen ihren Job ein Jahr lang, lernen in dieser Zeit viel und beginnen danach mit dem Feintuning. Russen haben extreme Ansprüche (bitte alles und bitte sofort), die auch als russischer Maximalismus bekannt sind. Ein Jahr ist für sie eine lange Zeit. Sie wollen rasche Beförderung, hohes Gehalt, reichlich Nebenleistungen und schnell wechselnde, kurzweilige Aufgaben.

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Russen entwickeln sich nicht linear, eher wird ein "breites Herangehen" (schiroki podchod )gesucht. Ich erinnere mich an einen Chemiker, der in einem Projekt auf dem Gebiet der anorganischen Chemie auch mit schwierigen juristischen Fragen konfrontiert war und dann beschloss: Das ist spannend, ich beginne jetzt ein Jurastudium, damit ich auch dort ein Spezialist bin. Für diese Initiative erwartete er Verständnis, wenn nicht gar Anerkennung von seinem deutschen Chef. Der hingegen zeigte sich wenig begeistert. Er brauchte den Mitarbeiter dringend für andere Projekte als qualifizierten Chemiker. Er hielt es für wenig effizient, dass sich sein russischer Mitarbeiter noch juristisches Wissen aneignen wollte. Für solche Fälle gibt es Rechtsanwälte.

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Russland ist ein Land voller Widersprüche, was das Aufstellen von Regeln schwierig macht.


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Viele Bewerber formulieren sehr weitschweifig und wenig fokussiert auf die Stellenbeschreibung. Ausführlich werden persönliche Eigenschaften und Hobbys beschrieben.

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Auch die Fotos in russischen Bewerbungen sind ungewohnt für deutsche Betrachter. Inszenierte Fotos unter Palmen sind keine Seltenheit. Sich von der Vielzahl der Konkurrenten abzuheben ist das Ziel.
Ой-ой-ой.... Это правда?!
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Arbeits- und Führungszeugnisse in der in Deutschland üblichen Form gibt es nicht. Das ist ein Problem, wenn hochrangige Positionen wie der des Generaldirektors (CEO) besetzt werden müssen. Üblich sind Referenzen. Nennt der Bewerber frühere Vorgesetzte mit Kontaktdaten, deutet das auf ein gutes Verhältnis zum alten Arbeitgeber hin, auf ein konfliktfreies Ausscheiden und spricht für den Bewerber. Zu den Kuriositäten, die Referenzangebote gelegentlich enthalten, gehören Aussagen wie "Meine Tochter kennt den Botschafter". Da Beziehungen (im Russischen "Blat") als Erfolgsfaktor gelten, nutzen Bewerber sie natürlich als Kompetenznachweis, ohne zu erwägen, dass deutsche Personalchefs davon eher unangenehm berührt sind.

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Er suchte einen Vertriebsmanager, der auch selbst Hand an eine Maschine legen konnte. Das Persönlichkeitsprofil seines Kandidaten schien ansprechend, und er war ein erfahrener Verkäufer. Sein Universitätsdiplom hatte er jedoch in Betriebswirtschaft erworben. Vom Recruiter darauf hingewiesen, sagte der Bewerber: "In drei Wochen kann ich ein Ingenieurdiplom vorlegen, wenn Sie wollen." Der Deutsche war entsetzt von diesem offensichtlichen Plan, eine Urkunde zu fälschen. Der Russe hingegen war überzeugt, der Richtige für den Job zu sein, und verstand nicht, warum der Deutsche auf der technischen Qualifikation bestand.

Знай наших!
Ну вот, кому еще интересно, читать здесь: http://www.harvardbusinessmanager.de/heft/artikel/a-685173.html
#1 
Irusik_84
завсегдатай30.07.10 17:21
Irusik_84
NEW 30.07.10 17:21 
в ответ skimo 30.07.10 16:26
Спасибо, очень интересная статья.
Не будите во мне зверя! Он и так не высыпается... http://img704.imageshack.us/img704/7097/49c7d66bc4024562296e016.gif
#2